Die Zukunft des Gestaltens – Augmented Reality

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In der letzten Woche besuchten wir einen Vortrag zum Thema „Die Zukunft des Gestaltens“ (gehalten von einem Prof. der Kunsthochschule für Medien in Köln). Danke nochmal für die Möglichkeit an die Fa. futuretrainings Köln.

Unsere Welt wird immer technologischer und z. B. Geräte immer „intelligenter“ – der Kühlschrank merkt, wenn die Milch fehlt, das Auto fährt nicht, wenn der Gurt nicht angelegt ist.

Design ist immer auch Kommunikation mit dem Betrachter/Nutzer, daher beschränkt es sich nicht nur auf hübsche Flyer oder Anzeigen und Websites, sondern wird immer mehr verschiedene Medien-Bereiche verbinden und den Menschen immer mehr in Prozesse einbeziehen. Dieses „Transformationsdesign“ wird immer wichtiger werden – „Nicht nur andere, sondern weniger Energie. Nicht bessere, sondern weniger Produkte. Keine neuen Aufwände, sondern Wiederverwenden. Umnutzen. Nachnutzen. Mitnutzen. Diese reduktive Moderne bedeutet nicht das Auswechseln einer altmodisch gewordenen Technologie gegen eine andere, sondern: ein ganz anderes Leben. Dazu bräuchte es Designer, die mehr im Blick haben als nur den Markt. Mehr als nur form und function. Sie müssten neue Utopien entwickeln, wie so ein Leben in der Postwachstumswelt aussehen könnte.“ (Das aus einem tollen Artikel, schon von 2012)

Man nennt es „participatory design“ (= mitwirkendes Design), das alle Mitwirkenden die optimalen Produkte, Gebäude, Waren etc. entwickeln lässt. Dies soll zu besseren, passenderen Produkten führen – sowohl im Design als auch in der Architektur oder Produktdesign.

Partizipatives Design ist ein Versuch, alle zugehörigen Personengruppen (z. B. Designer, Mitarbeiter, Partner, Kunden und Nutzer) aktiv in Schaffensprozesse einzubeziehen, um die Resultate optimal auf die Bedürfnisse anzupassen.
Participatory design
is an approach to design attempting to actively involve all stakeholders (e.g. employees, partners, customers, citizens, end users) in the design process to help ensure the result meets their needs and is usable.

Eine Möglichkeit dieser Mitwirkung ist die „Augmented Reality“. IKEA hat bereits im Jahr 2013 in ihrem Katalog diese Technik bereitgestellt, mit der man die Möbel per Smartphone-App in seinen realen Raum projizieren und sich so besser vorstellen kann, wie es wirkt. Tolle Sache – bisher m. W. noch wenig genutzt! Es funktioniert ähnlich, wie ein QR-Code: Man scannt mit der App ein Track-Motiv und schon hat man ein 3D-Modell vor sich, das sich bearbeiten lässt. Dabei gibt es aber verschiedene Motive, die sich scannen lassen, wie z. B. auch das hier abgebildete Klecks-Motiv.

scan_augment

Hier ein kurzes Video: augment reality video

Faszinierend! Probiert es doch mal aus!

weiterführende Links:
Participatory Design
Augment Reality

 

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