Arte Rapido

Wer kennt noch Rapidographen?

Während meiner Ausbildung (vor vielen, vielen Jahren) habe ich gelernt, damit nicht nur technische Zeichnungen anzufertigen, exakt zu arbeiten, sondern auch künstlerisch damit umzugehen.

Diese Zeichnung besteht nur aus Punkten, die verschieden dick sind, und dadurch die Schattierungen andeuten. 

Durch die extrem feine Spitze dieser Tuschestifte ist es möglich, haarfeine Linien oder wie hier, Punkte zu zeichnen. Das Problem: wenn der Stift irgendwie verstopft war, konnte eine Arbeit durch einen Tropfen Tusche, der aus dem Stift tropfte, zerstört werden. 

Zur Zeit, als man die Layouts noch klebte und am Reißbrett machte, waren Rapidographen übliche Werkzeuge. Z. B. Linien und Umrahmungen wurden so exakt gezogen, Schnitt- und Passermarken auf den Druckvorlagen per Hand gesetzt. Meist arbeitete man auf Reinzeichenkarton, der mit Kreide (?) beschichtet war. Da war es möglich, die oberste Schicht mit Hilfe einer Rasierklinge abzuschaben, und kleinere Ungenauigkeiten oder Flecken zu korrigieren. 
  

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s